Die Stadt
Olinda
Geschichte Olindas
Die Stadt wurde im Jahre 1535 durch den Portugiesen Duarte Coelho gegründet.
Als er an die Küste kam und das Land sah rief er "Oh! Linda
situação para uma vila" (oh, welch' schöne Lage
für ein Dorf) aus, was später den Namen wiederspiegelt. Mit
dem Bau des Klosters und der Jesuitenschule wuchsen die kulturellen Aktivitäten
und das damalige Dörfchen "Vila de Olinda" errang intelektuelle
Vorhut. Durch diese Berufung wurden die erste Rechtswissenschaftsschule
und die erste staatliche Bibliothek des Staates Pernambuco gegründet.
1630 wurde Olinda von den Holländern besetzt, die 24 Jahre lang blieben.
Die Stadt erhohlte sich langsam mit dem Wiederaufbau von Tempeln und großen
Gebäuden. 1676 wurde die Dioezese von Olinda errichtet, die dem Dorf
das Stadtrecht einbrachte. Olinda war bis 1827 die Hauptstadt des Staates
Pernambuco.
Durch die Geschichte, Architektur und Kultur wurde Olinda von der brasilianischen
Regierung 1968 unter Denkmalschutz gestellt und 1982 von der UNESCO in
die Liste der Welterben aufgenommen.